Etwa 50 Prozent der Parodontitis junger Erwachsener geht zu Lasten des Zigarettenkonsums. Gleichzeitig sind die Therapieergebnisse bei Rauchern deutlich schlechter. Prof. Dr. med. dent. Hans-Peter Müller, Heidelberg, fordert daher in seiner Übersichtsarbeit "Rauchen und parodontale Gesundheit", dass auch die Zahnärzte ihre Patienten motivieren und unterstützen sollten, mit dem Rauchen aufzuhören. Negative Folgen des Zigarettenkonsums wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Lungenkrebs sind weithin bekannt. Vergessen wird allerdings oft, dass Rauchen auch negative Auswirkungen auf die Zahngesundheit hat. Zigarettenrauch hemmt die Funktion der körpereigenen Abwehrkräfte und begünstigt so eine bakterielle Besiedelung in der Mundhöhle.
Quelle: Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)