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Nach dem Zähneputzen mit wenig Wasser nachspülen

Eine Studie unter Schulkindern hat ergeben, dass nach dem Zähneputzen der Mund mit nur wenig Wasser ausgespült werden sollte. Je länger die Fluoridmenge aus der Zahnpasta in der Mundhöhle verbleibt, desto wirksamer ist auch der Schutz vor Karies.

An insgesamt 4.294 Kindern wurde über vier Jahre hinweg die Wirksamkeit zweier Zahnpasten mit unterschiedlichem Fluoridgehalt getestet. Ihr Gebiss wurde alle Vierteljahre untersucht, doch gab es ansonsten keinerlei Vorschriften zur individuellen Mundhygiene. Die Studie zeigte eindeutig, dass der Schutz vor Karies umso besser ist, je häufiger die Zähne geputzt werden und je höher der Fluoridgehalt der Zahnpasta ist.
Doch auch die Spülmethode nach dem Zähneputzen ist von Bedeutung, wie die Wissenschaftler herausfanden. Kinder, die zum Nachspülen einen Wasserbecher verwendeten, wiesen nämlich deutlich höhere Kariesraten auf. Offensichtlich wird bei der Wasserbecher-Methode mehr Wasser verwendet als bei den anderen Spülarten, so dass die zur Vorbeugung gegen Karies wichtigen Fluoride gleich mit ausgeschwemmt werden.

Quelle: Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten